Wenn Ihre Frage hier nicht aufgeführt ist, richten Sie sie bitte per E-Mail über hi@motiro.com an uns.
Motiro ist eine webbasierte Anwendung, die das Motivationslevel von Einzelpersonen und ihren Teams erfasst und aufzeigt. Die Inhalte basieren auf der Selbstbestimmungstheorie, die es den Nutzerinnen und Nutzern erlaubt, die Ergebnisse zu interpretieren und ihr Handeln entsprechend zu verändern.
Dank Motiro können Sie Freiwillige (und Mitarbeitende) besser verstehen und deren Erwartungen an ein Engagement besser erfüllen.
Eine Motiro-Reise besteht aus einem oder mehreren Motiro-Zyklen. Eine Motiro-Reise ist ein Team-Lernprojekt, das mit der Verpflichtung der Teamleiter beginnt, sich mit den Motivationsproblemen in ihren Teams - auch in ihrem eigenen - auseinanderzusetzen. In einem ersten Workshop erhalten die Teamleiter den Rahmen und die Instrumente, um ihr Führungsziel zu erreichen. Der Rahmen, der die Leiter auf ihrem Weg der Selbst- und Teamverbesserung begleiten wird, ist die Selbstbestimmungstheorie (SDT), eine Makrotheorie über menschliche Motivation und Wohlbefinden.
Ihre Daten werden von uns hier bei Code Energy konform verwaltet mit europäischer und schweizerischer Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Weitere Informationen finden Sie in unserem Datenschutzrichtlinie . Ihre persönlichen Daten beinhaltet:
Nur Sie können Ihre persönlichen Daten und Ihre Antworten auf die sehen Umfragefragen auf dem Dashboard von Ihrem persönlichen Konto aus beantworten.
Code Energy wird nur anonymisierte, aggregierte Daten bereitstellen Berichte mit Ihrem Team und Ihrer Organisation. Kodiere Energie speichert Ihre Daten sicher auf Servern in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und in der Schweiz.
Wie alle anderen Online-Dienstleister verwendet Code Energy Cookies, um besser zu verstehen, wie seine Website in der Reihenfolge verwendet wird um die Benutzererfahrung zu verbessern und an Ihre Bedürfnisse anzupassen.
Ein Team besteht aus einer Gruppe von Personen, die entweder gemeinsam an einem Projekt arbeiten (ein Projektteam) oder die derselben Arbeitseinheit angehören, z. B. Kolleginnen und Kollegen in einer Abteilung oder Freiwillige aus einer Organisation oder einem spezifischen Einsatzbereich. Im Idealfall haben alle Mitglieder eines Teams denselben direkten Vorgesetzten bzw. dieselbe direkte Vorgesetzte oder denselben Betreuer bzw. dieselbe Betreuerin. So, dass bei der Beantwortung der Fragen alle an die gleiche Person denken. Dadurch erhält diese Person durch die Antworten des Teams ein Feedback darüber, wie ihr Führungsstil wahrgenommen und geschätzt wird.
In vielen Fällen haben Teams zwei Hierarchieebenen: Eine Abteilung kann beispielsweise aus fünf Einheiten bestehen, die jeweils eine Vorgesetzte oder einen Vorgesetzten haben. In diesem Fall erhalten der Abteilungsleiter und die fünf Vorgesetzten kein direktes Feedback, sondern einen allgemeinen Eindruck davon, wie das Management wahrgenommen wird. [Die Motiro-Aggregationsfunktion fasst die Berichte aller fünf Einheiten zu einem Abteilungsbericht zusammen].
Die Mindestanzahl von Personen in einem Motiro-Team ist fünf. Der Grund dafür ist, dass die Ergebnisse der Umfrage nicht zuverlässig sind, wenn die Anzahl geringer ist. Ausserdem könnten die Befragten bei einer geringeren Personenanzahl erraten, wer wie geantwortet hat (oder zumindest glauben, dass sie es erraten könnten). Menschen sind ehrlicher in ihren Antworten, wenn sie wissen, dass diese vertraulich sind. Deshalb brauchen Sie mindestens fünf Personen in Ihrem Team, um das Dashboard mit den Ergebnissen zu sehen.
Die Motiro-App kann auch in sehr grossen Teams verwendet werden (mehrere Hundert). Allerdings stellt sich hier die Frage, wie Sie die Ergebnisse interpretieren und besprechen möchten. Es ist sinnvoller, grosse Teams in kleinere Teams bzw. Gruppen aufzuteilen. Dies macht die Umfrage überschaubarer und die Ergebnisse sind einfacher zu interpretieren.
Die Aufteilung grosser Teams in kleinere Gruppen hat den zusätzlichen Vorteil, dass Vergleiche zwischen verschiedenen Teams möglich werden. Nehmen wir an, Sie sind Vorgesetzte bzw. Vorgesetzter einer grossen Organisation mit 500 Freiwilligen. Sie könnten ein Motiro-Team mit allen 500 Freiwilligen bilden. Wenn jedoch die meisten Freiwilligen mehr Kontakt zu anderen Vorgesetzten oder Betreuenden haben als zu Ihnen, sollten Sie die Bildung von kleineren Teams in Betracht ziehen. Die ermittelten Motivationlevels in den kleineren Teams haben mehr Aussagekraft über den Erfolg ihrer Vorhaben/Projekte: Je motivierter ein Team, desto wahrscheinlicher ist es, dass ihr Vorhaben/Projekt gut funktioniert. Ausserdem erhalten die Team-Zuständigen auf diese Weise ein konkretes Feedback zur Motivation ihres Teams und können in der Folge Massnahmen definieren, um aufgedeckte Probleme gemeinsam mit dem Team anzugehen.
Motiro zeigt die Dashboards an, sobald eine Mindestanzahl von Befragten die Umfrage beantwortet hat. Die Mindestanzahl hängt von der Grösse des Teams ab, und zwar aus zwei Gründen:
Die Punktzahl eines Teams ist der Durchschnitt der Punktzahlen seiner Mitglieder, d. h. sie ist der Durchschnitt der Antworten der Teammitglieder auf die Fragen. Alle Punktzahlen liegen zwischen 1 und 5.
Damit ein Team z. B. in der Kategorie “Erfüllung” eine Punktzahl von 5 erreicht, müssten alle Teammitglieder die Aussage "Alles in allem bin ich mit meiner Freiwilligentätigkeit zufrieden.” mit "Stimme voll und ganz zu" beantworten. Eine Punktzahl von fünf ist in kleinen (und sehr zufriedenen) Teams möglich, aber unwahrscheinlich in grösseren Teams, in denen die Wahrscheinlichkeit grösser ist, dass mindestens eine Person der Aussage nicht voll und ganz zustimmen wird.
Ebenso ist ein Wert von 1 höchst unwahrscheinlich: Dies würde bedeuten, dass alle Teammitglieder die Aussage "Alles in allem bin ich mit meiner Freiwilligentätigkeit zufrieden.” mit "stimme überhaupt nicht zu" beantwortet haben.
Die Werte bewegen sich in der Regel zwischen 3.5 und 4.8. Die abgebildeten Farben zeigen an, ob der Wert eine Stärke (grün), Raum für Verbesserungen (gelb) oder Grund zur Sorge (rot) darstellt.
Aber ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse! Es kommt auf die Verteilung der verschiedenen Werte an und nicht auf einzelne Werte, die isoliert betrachtet werden. So kann beispielsweise ein hohes Engagement (>4,5) und ein hohes Mass an Frustration und emotionaler Erschöpfung ein Anzeichen für Burnout in Ihrem Team sein.
Betrachten Sie also zunächst alle Werte und überlegen Sie, wie die verschiedenen Werte bzw. Motivationlevels in Verbindung miteinander stehen. Dabei hilft Ihnen die Selbstbestimmungstheorie. Welche der drei psychologischen Bedürfnisse werden befriedigt? Welche nicht?
Die Werte sind nur dann aussagekräftig, wenn sie daraus mögliche Erklärungen für die von ihnen gemessenen Motivationlevels ableiten können. Nutzen Sie diese, um Hypothesen zu formulieren und diese mit dem Rest des Teams zu diskutieren. Die interessanten Erkenntnisse ergeben sich aus der Diskussion im Team, nicht aus den Werten selbst.
Wenn Sie eine Freiwillige oder ein Freiwilliger sind, können Sie dies tun, aber es ist sinnvoller, sich mit Ihrem eigenen Team zu vergleichen. Wenn Sie eine bezahlte Mitarbeiterin oder ein bezahlter Mitarbeiter sind, ist Ihr Profil nicht gut mit denen von Freiwilligen vergleichbar. Freiwillige, die mit ihrer Freiwilligentätigkeit unzufrieden sind, neigen dazu ihr Engagement bald zu beenden. Bezahlte, unzufriedene Mitarbeitende bleiben tendenziell länger, weil sie das Gehalt, den Status und die Sicherheit brauchen, die mit der Erwerbstätigkeit einhergehen. Daher ist es wahrscheinlicher, dass die Antworten von Mitarbeitenden zum Beispiel ein höheres Mass an Frustration zeigen.
Wenn Ihr Team hauptsächlich aus Freiwilligen besteht, dann ist der aktuelle "Alle"-Benchmark hilfreich. Die Unterschiede zwischen den Ergebnissen Ihres Teams und dem Benchmark können zu aufschlussreichen Gesprächen führen, warum diese Unterschiede bestehen. Aber die numerischen Unterschiede an sich sollten mit Vorsicht genossen werden und nicht als “Wahrheit” betrachtet werden, sondern lediglich als Anregung für Diskussionen.
Ein Vergleich der verschiedenen Ausprägungen ihres Team-Profils ist aufschlussreicher als der blosse Vergleich von Werten. Wenn zum Beispiel das Engagement in Ihrem Team höher ist als der Benchmark, das Wohlbefinden jedoch viel niedriger als der Benchmark, dann müssen Sie dieses kontraintuitive Ergebnis mit Ihrem Team besprechen. Es könnte sein, dass das hohe Engagement emotional anstrengend ist - ein Zeichen dafür, dass das Burnout-Risiko in Ihrem Team relativ hoch ist. Aber ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse. Dies erfordert weitere Überlegungen und Diskussionen mit Ihrem Team.
Wenn Sie in der Legende des Dashboards auf "Sie" klicken, verschwindet die hellgraue Linie, die Ihr persönliches Profil darstellt, und die kleinen schwarzen Dreiecke auf den Balken, die die Verteilung Ihrer Antworten darstellen, verschwinden ebenfalls. Auf diese Weise können Sie Ihren Bildschirm mit anderen teilen, ohne Ihre Antworten preiszugeben.